Funktionale Analphabet/-innen erkennen, ansprechen, informieren. Eine Fortbildung für kommunale Beschäftigte

Im Rahmen eines halbtägigen Workshops (4 Stunden) setzen sich kommunale Beschäftigte mit dem Thema funktionaler Analphabetismus auseinander. Sie erwerben Hintergrundwissen und lernen, Menschen mit großen Lese- und Schreibschwierigkeiten zu erkennen, anzusprechen und zu informieren.

Mitarbeiter/-innen des Bürgerservices, des städtischen Krankenhauses oder von Kindertagesstätten haben täglich Kontakt mit Bürger/-innen. Dass sich dieser Kontakt manchmal schwierig gestaltet, kann daran liegen, dass einige Bürger/-innen Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. Die Schulung vermittelt den Teilnehmenden Handlungskompetenz zum Umgang mit Problemen und Konflikten im Arbeitsalltag, deren Ursache fehlende Lese- und Schreibkenntnisse bei Kolleg/-innen oder Bürger/-innen bzw. Kund/-innen sind. Außerdem trägt sie zur Enttabuisierung des Themas und zur Unterstützung betroffener Menschen bei.

Trainer/-innen, die eine solche Fortbildung planen, finden hier alle notwendigen Materialien. Da es in Kommunen und Kommunalverwaltungen vielfältige Arbeitsbereiche gibt, wurden mehrere Varianten des Fortbildungskonzeptes für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Neben ausführlichen Konzepten mit vielen Hintergrundinformationen können ein tabellarischer Ablaufplan, eine ergänzende Power-Point-Präsentation, die individuell angepasst werden sollte, und Materialien als Kopiervorlagen heruntergeladen werden.

Für alle kommunalen Beschäftigten

Das Master-Fortbildungskonzept kann für alle kommunalen Beschäftigten mit Bürgerkontakt angewendet werden und bietet Möglichkeiten, um die Fortbildung auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teilnehmenden anzupassen

Download:

Masterkonzept für alle kommunalen Beschäftigten [pdf, 680 KB]

Wichtiger Hinweis zum Fortbildungskonzept [pdf, 435 KB]

Für Mitarbeiter/-innen in Kitas und in Schulen (z.B. Schulsekretär/-innen)

Mitarbeiter/-innen in Kitas und Schulen haben immer wieder Kontakt mit Eltern, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben. In der Variante lernen sie, betroffene Eltern zu erkennen und anzusprechen. 

Download:

Fortbildungskonzept für Kita und Schule [pdf, 695 KB]

Wichtiger Hinweis zum Fortbildungskonzept [pdf, 435 KB]

Mitarbeiter/-innen im Jobcenter

16,7 Prozent der funktionalen Analphabet/-innen sind arbeitslos. Im Kundenkontakt haben Jobcenter-Mitarbeiter/-innen deshalb häufig mit betroffenen Menschen zu tun. Es ist wichtig, dass sie lernen, diese zu erkennen und anzusprechen.

Download:

Fortbildungskonzept für Jobcenter [pdf, 685 KB]

Wichtiger Hinweis zum Fortbildungskonzept [pdf, 435 KB]

Personalverantwortliche und Kolleg/-innen in der Abfallwirtschaft

Die Branche Abfallwirtschaft ist besonders stark von funktionalem Analphabetismus betroffen. Die Variante fokussiert auf die Zielgruppe der Personalverantwortlichen und Mitarbeiter/-innen in Entsorgungsbetrieben, die vor der Herausforderung stehen, betroffene Kolleg/-innen zu erkennen und anzusprechen.

Download:

Fortbildungskonzept für die Abfallwirtschaft
[pdf, 680 KB]

Wichtiger Hinweis zum Fortbildungskonzept [pdf, 435 KB]

© Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

Bei Verwendung der Inhalte wird um Quellenangabe gebeten.

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Kontakte zu qualifizierten und erfahrenen Trainer/-innen, die die Fortbildung in jedem Bundesland durchführen, finden Sie bei den Landesverbänden der Volkshochschulen.

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