Material Rechnen

Das DVV-Rahmencurriculum Rechnen

Das Rahmencurriculum Rechnen des DVV liefert eine systematische Grundlage für Rechenkurse in Weiterbildungseinrichtungen. Das Curriculum ist in drei Stufen geteilt.

Stufe 1

Der Kurs Rechnen Stufe 1 wendet sich an Erwachsene, die besondere Schwierigkeiten im Rechnen haben. Das zentrale Kennzeichen ihres mathematischen Standortes ist, dass sie auch basale Rechnungen im Zahlraum bis 20 nur zählend ausführen können. Dabei kennen sie durchaus die Zahlzeichen und können zumeistauch zählen und abzählen.

Für die Teilnehmer/-innen von Kurs 1 geht es darum,

 

  • einen Zahlbegriff aufzubauen, also zu verstehen, was Zahlen sind und wozu sie da sind,
  • ein Operationsverständnis der Addition und Subtraktion aufzubauen,
  • die Aufgaben des Einspluseins und des Einsminuseins bis 20 nichtzählend lösen und möglichst automatisch abrufen zu können sowie
  • eine Zahlraumorientierung im Zahlraum bis 30 zu schaffen.

1.  Voraussetzungen und Grunddispositionen des Rechnenlernens [pdf, 67 KB]

2. Lernziele und Lernwege [pdf, 290 KB]

3. Grundsätze der Ablösung vom zählenden Rechnen: Der relationale Zahlaspekt [pdf, 160 KB]

4. Zahlzerlegungen und Rechenstrategien: Wege und Routinisierungen zum kleinen Einspluseins und zum kleinen Einsminuseins [pdf, 211 KB]

5. Literaturverzeichnis Stufe 1 [pdf, 20 KB]

Stufe 2

Der Kurs Rechnen Stufe 2 erweitert die Zahlraumorientierung in größere Zahlräume hinein. Ein Operationsverständnis für die Multiplikation und die Division wird aufgebaut. Das Rechnen in allen vier Grundrechenarten wird hier nur so weit routinisiert, dass Größenordnungsvorstellungen entwickelt werden und dass der Taschenrechner verständig genutzt werden kann.

Dazu wird ein Verständnis des Stellenwertsystems aufgebaut, und es wird erarbeitet, wie man mit Hilfe des stellenwertigen Aufbaus der Zahlen effektiv rechnen kann.

Stufe 3

Im Kurs Rechnen Stufe 3 wird den Teilnehmer/-innen das sogenannte „bürgerliche Rechnen“ vermittelt. Hier geht es nicht mehr um ein basales Rechnenlernen, sondern um gesellschaftliche und ökonomische Teilhabe in einem schon recht erweiterten Sinn. Ausgangspunkt des Kurses sind mathematische Probleme bzw. Fragen der Teilnehmer/-innen rund um Themen wie

  • Kochrezepte
  • Reisen
  • Bankgeschäfte
  • Mieten
  • Zahlen, Daten, Grafiken aus Zeitungen

Aus diesen Problemen schälen sich die mathematischen Themen heraus, etwa: 

  • Prozentrechnung
  • einfache Begriffe und Maße der Statistik
  • Proportionalität und Antiproportionalität
  • Dreisatz
  • Tabellen und Grafiken
Bundesministerium für Bildung und Forschung
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